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Neal A. Maxwell Institute Of Religious Scholarship

Die Jesaja-Frage
Hugh W. Nibley
Provo, Utah: Maxwell InstituteThe views expressed in this article are the views of the author and do not necessarily represent the position of the Maxwell Institute, Brigham Young University, or The Church of Jesus Christ of Latter-day Saints.
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"Die Jesaja-Frage"

von Hugh W. Nibley
Übersetzt von Henry Kosak

aus seinem Buch "Since Cumorah", 2.Edition 1988, S. 120-125

Mit den neuesten entdeckten Einblicken auf dem Gebiet der alten Schriften, ist es schwerer geworden, wirklich bedeutende Einwände gegen das Buch Mormon zu bekommen und zu finden. Die Tendenz ist, den Angriffspunkt zurückzuziehen, an dem man früher festgehalten hat - die sogenannte Jesaja-Frage. Da dies früher in fähigen Händen lag, richteten wir unsere Aufmerksamkeit auf anderes. Aber das stetige Sticheln von Nichtmormonen, die das Buch Mormon nicht angreifen wollen, sondern anscheinend wirklich wissen wollen, zwingt uns, eine kurze Diskussion dieses wichtigen Punktes vorzunehmen.

Besonders in den letzten Jahren betrachtete man Jesaja mit mehr Aufmerksamkeit und Studium als irgendein anderes Buch der Bibel. Innerhalb von 10 Jahren veröffentlichte man mehr als 30 Studien allein über Jesaja 7:10-17, und mehr als 100 Bücher und Artikel über die "Gottesknecht"-Passagen.11

Das Buch Mormon erklärt Jesaja

Bereits im 12.Jahrhundert erklärte Ibn Ezra, ein jüdischer Gelehrter, die literarische Einheit der Kapitel 40 bis 66 von Jesaja; sie seien unterschiedlich zum Rest des Buches in Stil und Inhalt. Es wurde nämlich vorausgesetzt, daß dieser Teil (40-66) nicht von Jesaja, sondern von einer anderen Person, zu einer anderen Zeit, ca.200 Jahre später, geschrieben wurde.

Seit 1789 hatte man diesen hypothetischen Autor als Zweiten Jesaja oder Deuterojesaja übernommen. Da erst einmal die Doppelautorschaft von Jesaja allgemein akzeptiert wurde, wurde es bald ersichtlich, daß man die weitere Teilung Jesajas nicht aufhalten konnte. Unter exakter Anwendung derselben Gründe, die zur Teilung des Original- Jesajas in zwei führten, war es nun möglich, diese zwei Hauptabschnitte wiederum in eine Reihe separater Pakete zu spalten; jedes der Reihe nach ergab sich dem Zerstückelungsprozess, um Kerben unabhängiger Kompositionen zu produzieren, alle unter dem Namen Jesajas.12 Als erstes wurden die Kapitel 40 bis 66 in zwei getrennte Bücher zerlegt; 40-55 sei von einem Autor geschrieben worden und 56-66 von einem anderen - letzterer natürlich dann Trito-Jesaja. Die Kapitel 36-39 wurden ihrer Ähnlichkeit zu 2.Könige wegen 48:13-20:19 als unabhängiges Buch anerkannt. Der frühe Jesaja, Kapitel 1-35, wurde gemäß einer Theorie, einem Haufen von unterschiedlichen Aussagen, zusammengeheftet aus einer großen Reihe von kleinen und mittelgroßen Sammlungen oder, laut einer anderen Theorie, gesammelt als kleine Zusätze zu einem zentralen Hauptwerk. Einige Gelehrte stimmten darin überein, daß die Kapitel 1-12 und 13-23 unterschiedliche Sammlungen darstellen, obwohl jeder seine eigene Theorie hatte, wie, wann, wo und von wem solche Sammlungen gemacht wurden.13 Es hat keinen Sinn, dieses Thema detailliert zu erörtern. Typisch ist das gegenwärtige Datieren des sogenannten Trito-Jesajas, der veränderlich ins 3., 4., 5., 6., 7. und 8.Jahrhundert v.Chr. plaziert wurde.14

Die jüngste Prüfung des ganzen Jesaja-Problems kommt zu der Schlußfolgerung, daß wegen der "langen und komplizierten Urgeschichte" es "niemals möglich sein wird, eine vollständig ausreichende und gründlich überzeugende Analyse" des Originalbuches von Jesaja zu erlangen.15

Aber unser unmittelbares Interesse gilt nicht der Einheit Jesajas, sondern dem Datieren des Deutero-Jesajas, da die Anklage gegen das Buch Mormon die ist, daß es von einem Werk zitiert, das zur Zeit Lehis, als er Jerusalem verließ, noch gar nicht existierte. Die Datierung von Deutero-Jesaja stützt sich auf drei Dinge: (1) die Erwähnung von Cyrus (Jesaja 44:28), der 200 Jahre nach Jesaja und lange nach Lehi lebte; (2) die Drohung gegen Babylon (Jesaja 47:1, 48:14), daß der Unterdrücker Judas nach der Zeit Jesajas wurde; und (3) die allgemeine Sprache und das Schriftsetzen des Textes, das auf einen historischen Hintergrund einer späteren Periode hinweist, als die des Jesajas.16

Das späte Datum des Deutero-Jesajas ist einer der Sachverhalte, der als selbstverständlich von jedermann vor Jahren angenommen wurde, so daß es heute schwer ist, einen Gelehrten zu finden, der es wirklich erklären kann; ebenso unmöglich ist es, einen zu finden, der es nachweisen kann. Die Jesaja-Frage gehört ausgezeichnet "zu dem letzten Teil der Fragen über die Geschichte und Urgeschichte des Alten Testamentes", der, wie J.A.Soggin es kürzlich erwähnte, "zu einer Zeit formuliert wurde, als Menschen einen unterschiedlichen Begriff vom historischen Studium und ein viel geringeres Wissen vom Alten Osten besaßen", als sie es heute haben.17 Bis vor kurzem, sagt Soggin, wurden die biblischen Gelehrten beherrscht von "dem Traum eines vollkommen objektiven Forschers, oder wenigstens von dem Glauben, daß solch ein Ideal erreichbar war."18

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Aber mit dem Verschwinden des autorisierten Absoluten in der Forschung wurde die Interpretation von Jesaja mehr und mehr flüssiger. Daher kann Eissfeldt uns jetzt berichten, daß die Beziehungen zu Babylon die Kapitel oder gerade die Verse, in denen sie erscheinen, nicht notwendigerweise auch so datieren. Die Passagen sind so typisch "Jesajanisch", daß die Namen gut spätere Substitutionen sein können.19 Er erklärt, daß Jesaja sowohl den Wiederaufbau, als auch die Zerstörung Jerusalems predigte (er nannte sein erstes Kind "der wiederhergestellte Überrest"!), und daß das Versprechen und die Drohung notwendigerweise unzertrennlich einhergingen, so daß der Optimismus des Deutero-Jesaja nicht von einer separaten Autorschaft gekennzeichnet ist.20 Er erklärt, daß es hier niemals Übereinstimmungen unter den Experten geben wird, was für Gedanken und Äußerungen "charakteristische von Jesaja" sind,21 und daß während eine Gruppe von Gelehrten aufmerksam die geplante Organisation und Entwicklung in dem Arrangement der Schriften betrachtet, andere hingegen nicht die leiseste Spur von beiden verfolgen können.22 Letztendlich schließt er hier mit der Erklärung, daß es hier eine sehr stark überwiegende Ähnlichkeit unter allen Kapiteln Jesajas gibt.23

Das Problem mit der Datierung irgendeines Teils von Jesaja ist das, wie Eissfeldt erklärt, daß wir tatsächlich nichts Bestimmtes haben, um vorwärtszukommen; das Erstellen von Daten oder Orten in Bezug auf "irgenwelche religiöse oder geistige Vorstellungen ist sehr unsicher....

Wir haben alle von unbestimmten Eindrücken auszugehen, und wir müssen uns im Grunde genommen mit bloßen Möglichkeiten zufriedenstellen."24 In der Vergangenheit legten die Gelehrten großes Vertrauen auf ihre Fähigkeit, die Ursprünge auf das Zeugnis der allgemeinen Sprache und des Schriftsetzens des Textes festzusetzen. Ein klassisches Beispiel ist der leidenschaftliche Ausdruck Jesajas gegen die sündigen Nationen, der deutliche Schrei eines heimgesuchten Volkes, daß gerächt ist an seinen Feinden; ganz klar ein eschatologisches Verlangen, das der Geist des Exils einflüstert, der folglich während des gesamten Exils und von Einem des Exils, lange nach Jesaja, geschrieben sein muß. Und so können wir Deutero-Jesaja identifizieren. Wie Eissfeldt aber erklärt, besteht kein Grund, warum die Verwünschungen gegen die Nationen und nicht gegen die assyrische Armee und das assyrische Empire gerichtet sein sollten, die in Jesajas Fluch alle Nationen mit ihrem unheilverkündenden Heer angreifen.25 Es besteht auch kein Grund, wie andere Gelehrten meinen, warum jemand im Exil sein muß, um über das Exil zu schreiben; wie weit können wir der Beobachtungsgabe der Experten vertrauen, wenn jeder von ihnen uns erzählen kann, daß es für ihn feststeht, daß die Exilpassagen in Babylon (Volz), in Palästina (Mowinkel), in Ägypten (Marti) oder im Libanon (Duhm) geschrieben wurden?26

Die meist berichtete Zweiteilung zwischen Jesaja und Deutero-Jesaja zur Zeit ist die Betonung auf das Letzte der Apokalypse der Freude - die Wiederkehr aus dem Exil und der Wiederaufbau der Heiligen Stadt und des Tempels, dagegen die grimmige Apokalypse des Elends, die im frühen Jesaja vorherrscht. Aber noch einmal sind wir jetzt daran erinnert worden, daß diese zwei Vorstellungen immer ein unteilbares Ganzes im Denken Jesajas bilden - du kannst nicht an eine Sammlung denken, es sei denn, es gab eine Zerstreuung und umgekehrt: sie stellen überhaupt nicht zwei verschiedene Vorstellungen der Geschichte dar, sondern ein und dieselbe Lehre; dies ist fundamental für alle Profeten und für die viel älteren als Jesaja.

Das ist eine Angelegenheit, die heute mehr und mehr im Lichte der vergleichenden Studien betont wird. Diese Studien zeigen, daß die Idee einer zyklischen Vorstellung der Dinge (von wechselnden Perioden des Leidens und der Niederlagen- gefolgt von Sieg und Wohlstand) sehr früh in der ägyptischen und babylonischen Literatur bezeugt wird, und das ein fundamentaler Teil dieser rituellen Muster des alten Ostens von sehr frühen Zeiten stammen.27 Da die eschatologischen und apokalyptischen Elemente in den späteren Apokryphen dominieren, nahm man lange Zeit eine spätere religiöse Entwicklung an, aber das vergleichende Studium der alten rituellen Texte und Grabmäler und ihre Entdeckung in einer ständig wachsenden Anzahl sind eine definitive Veränderung des Bildes.

Wenn wir uns jetzt dem Buch Mormon zuwenden, finden wir, daß die am meisten verbreitete von allen Jesajateilungen, die dreifache Klassifikation ist, die Jesajas eigener Benennung folgt - die Worte Jesajas (Kapitel 1-35), der "Bericht" (36-39) und wiederum die "Worte" (40-66).28

Das die Titel glaubwürdig sind, ist in der Bezeichnung der Abschnitte des Buches Mormons von ihren alten Titeln enthalten, wie die Worte Mormons, "ein Bericht der Söhne Mosias... gemäß dem Bericht Almas," und "ein Bericht von den Nephiten... gemäß dem Bericht Helamans." Die ist eine Art der Komplexität, die die Gelehrten irgendwo in Jesaja entdecken, wo gewisse Wörter als Schlüsselwörter oder Kennzeichen dienen können, die den Beginn oder das Ende eines unabhängigen literarischen Werkes andeuten, die in den Text eingefügt wurden. Wenn das Buch Mormon irgend etwas beglaubigt, dann sei es die belebte Umstellung und die neue Ergänzung verschiedener Seiten biblischer Schriftstücke, die oft unter dem Namen eines einzelnen Profeten gestellt werden.

Es ist auch sehr bedeutend, daß die Hauptpassagen Jesajas, die im Buch Mormon zitiert werden, die Kapitel 2-14 und 48-54 sind. Dies entspricht überraschend der Hauptteilung Jesajas, in der sich die Gelehrten völlig einig sind, die originale Jesaja-Sammlung und der authentische Deutero- Jesaja. Warum verkündet Nephi, der leidenschaftliche Anhänger, selbst von den Schriften Jesajas, die fast ausschließlich von diesen zwei Blöcken der Schrift stammen? Kann es sein, daß sie das darstellen, was gut und gern die Schrift Jesajas zu Lehis Zeit war? Das Versäumnis vom ersten Kapitel zu zitieren, was das berühmteste von allen ist, erzeugt bei einigen Gelehrten eine Theorie, daß das Kapitel tatsächlich ein allgemeiner Auszug der ganzen Arbeit ist, und man es danach hinzufügte.29 Aber wir spielen jetzt das gleiche Spiel wie die anderen; es ist Zeit zu einer sicheren Grundlage zurückzukehren.

Die Übersendung des Berichts

Wenn andere als Jesaja über die Hälfte der Wörter in seinem Buch geschrieben haben, warum kennen wir ihre Namen nicht? Die Antwort liegt in der Art und Weise wie sie arbeiteten. Sie waren (wie es jetzt erklärt wird) Jesajas eigene Jünger und Studenten, die seine Redewendungen sammelten, ohne zu verlangen das Original zu sein; sie behielten vor allem und immer die Meister-Lehren im Sinn. Was in Jesaja haben ist eine Anzahl von unverfälschten Worten des Profeten, vermischt mit anderen gestopften Worten von seinen gutgemeinten Anhängern.30 Jedes Kapitel, einschließlich solcher in Deutero- und Trito-Jesaja, enthalten echte Worte Jesajas; und jedes Kapitel, einschließlich all jener, die im ersten Teil seines Buches stehen, enthalten Worte, die nicht von ihm sind. Wie Eissfeldt es kurz zusammenfaßt, sind trotz all der Unterschiede hier "sehr starke stilistische und historische Ähnlichkeiten zwischen den Kap. 40-55 und 56-66" vorhanden, und sogar "die Verbindung zwischen den Kapiteln 1-39 und 40-55 ist so gut wie abgeschlossen,... auch die Ähnlichkeiten bei den Eigenheiten der Sprache."31 Mit dem Geist und den Worten des wahren Jesajas, obwohl sie das ganze Werk durchdringen und darin dominieren, können die Einzelheiten, die vom Standard abweichen, wirklich von der einen oder anderen Theorie erklärt werden.

Es ist bedeutsam, daß das Buch Mormon selbst die Ergänzungen und Manipulationen des Jesaja-Textes über dem gesamten Ort verkündet.

Jedes der 21 Kapitel, die im Buch Mormon sehr zitiert werden, erscheint in diesem Werk mit einer eindrucksvollen Anzahl von Hinzufügungen, Ausstreichungen, Änderungen und Umstellungen. Durch das Zeugnis des Buches Mormon wissen wir, daß der Standardtext von Jesaja, der uns erreicht hat,

in dem Prozeß der Übersendung Schaden genommen hat. Dieser Prozeß wurde der Gegenstand einer bedeutenden Studie von Douglas Jones, die sehr nützlich sein kann, wenn man sie in Verbindung mit den im Buch Mormon enthaltenen Darlegungen liest, die die besonderen Bräuche des Erhaltens und der Übermittlung des Berichtes unter den Nephiten erklären.

Jones beginnt darüber zu schreiben, daß eine spezielle Technik der prophetischen Übersendung unter den alten Juden verwendet wurde. Dies ist beispielgebend bei Jesaja und Jeremia der Fall. Letzterer machte, als er das Wort der Profezeiung zu einem Mann in zukünftiger Zeit übermitteln wollte, (1) eine Abkürzung seiner vergangenen Profezeiungen, um "die Botschaft von zwanzig Jahren in ein konzentriertes, für eine einzelnes Stück passendes, ununterbrochenes Lesen zusammenzustellen"; (2) dies schreibt er auf ein speziell präpariertes Dokument nieder, (3) versiegelt es in (4) Gegenwart von Zeugen sorgfältig und (5) legt die Schriften weg in ein Tongefäß, "daß sie viele Tage erhalten bleiben."32 Dies war, so sagt Jones, eine "ganz alltägliche geschäftliche Transaktion", aber wo das Dokument kein gewöhnliches Geschäftspapier ist, aber das Wort der Profezeiung, "läßt jedes Wort der Erzählung prophetische Wichtigkeit verlauten".

Zwei Jahrhunderte früher arbeitete Jesaja genauso. Er schrieb eine Abkürzung seiner längeren Schriften auf ein Gillayon - "möglicherweise eine Tafel von poliertem Metall"-, berichtet Jones, versiegelt es in Gegenwart von drei Zeugen und legte es weg, "auf daß sie für zukünftige Generationen leben mögen".33 Beide Profeten schrieben eine "Reihe von Orakel in verdichteter Form nieder, die auch als ein Zeugnis stehen können, wenn die Tage kommen, die Yahwe ...voraus gezeigt hat".34

Beide übermitteln "eine einmalige symbolische Profezeiung, die für ihre Zeitgenossen gemacht wurde, die aber auch niedergeschrieben wurde und ein Zeuge sein soll, daß Menschen in späterer Zeit ihre Erfüllung als Yahwes Werk sehen können." Dafür ist es notwendig den Bericht zu versiegeln, "daß nicht mit ihm herumgepfuscht wird" und er vergraben oder glaubensvollen Jüngern anvertraut wird.35

Sofort entspringt da das Beispiel des Buches Mormon, das in den Praktiken der Alten Welt verwurzelt ist und gerade in den Tagen dieser wahren Profeten: wie ihre Arbeit ist es eine Abkürzung vieler Schriften, niedergelegt auf Metalltafeln, von Zeugen bestätigt, versiegelt und vergraben, um in einer späteren Zeit als Zeuge von Gott hervorzukommen. Jones erklärt, daß der gegenwärtige Stand unseres Jesaja-Textes größtenteils auf drei aufeinanderfolgenden Übersendungen zurückzuführen ist, von denen es zu uns niedergekommen ist. Die erste traditio, so wie er sie nennt, war die Arbeit von Jesaja selbst, der seine Metallplatten- oder was immer es war- vorbereitete und sie versiegelte als eine Zeuge zu einer späteren Zeit; die zweite war das weitere Hervorbringen dieses Berichtes hunderte von Jahren später "durch Jünger der Periode, die dem Fall Jerusalems folgte." Die dritte traditio ist gekennzeichnet von dem Kommentar des "von allen größten Jünger Jesajas, dessen Arbeit nun zeigte, daß sie immer wieder das gesamte Wissen der Lehren des Jesaja von Jerusalem enthüllt." In dem Wunsch nur die Arbeit des Meisters in der möglichst klarsten Form zu übersenden, fügte er seine "Selbstbetrachtung auf dem wunderbaren Weg, in welchem das göttliche Wort sich erfüllt hatte", hinzu.36

Diese drei Schritte in dem langen Prozeß der Übersendung mit dem was wir sehen zu vergleichen, beginnt immer wieder mit dem Buch Mormon. Nehmen wir die längste Tradition zum Beispiel. In vorgeschichtlichen Zeiten erzählte der Herr dem Bruder Jareds (wie er es berichtete, hat er es auch Enoch und anderen des Adamschen und Patriarchalischen Zeitalters erzählt): "Schreibe dies nieder und versiegle es, und ich werde es zu der von mir bestimmten Zeit den Menschenkindern zeigen"(Ether 3:27). Der Patriarch tat so, wie es ihm erzählt wurde, und zu rechter Zeit kamen seine Schriften in die Hände Ethers, - "...Und er ging hin und sah, daß die Worte des Herrn gänzlich in Erfüllung gegangen waren," und dann fügte er seinen Teil zur Schrift hinzu, "und er endete seinen Bericht...und er verbarg ihn auf eine Weise, daß das Volk Limhi ihn fand." (Ether 15:33).

Als nächstes wurden die Schriften zu König Mosia gebracht, der sie übersetzte; aber ihm wurde geboten, sie für eine spätere Generation zu verbergen (Ether 4:1). Hunderte von Jahren später nahm Moroni sie und machte eine Abkürzung davon ("und nicht den hundertsten Teil davon habe ich geschrieben", Ether 15:33). Er fügte alle Arten von Kommentaren und Erklärungen auf seine eigenen hinzu, danach, so berichtet er- "und er gebot mir, es zu versiegeln; und... auch die Übersetzung davon zu versiegeln" (Ether 4:5). Und schließlich "darum ist mir geboten worden, dies abermals in der Erde zu verbergen" (Ether 4:3). In unserer eigenen Dispensation wurden sie wieder gebracht mit der Bedingung: "und dreien (Zeugen) werden sie durch die Macht Gottes gezeigt werden. ...und durch den Mund dreier Zeugen wird dieses hier bestätigt werden; ... all dies wird am letzten Tag als Zeugnis gegen die Welt dastehen" (Ether 5:3-4). Danach wurden sie mit dem Einvernehmen wieder weggeschafft, daß viele Teile von ihnen zurückbleiben, um sie in zukünftigen Offenbarungen bekannt zu machen.

Der ganze Prozeß ist identisch mit dem, was jetzt auf die Übersendung des Jesaja Textes zurückgeführt wird. Eine wichtige Angelegenheit, die zu erwähnen ist, ist die, daß jeder Übermittler nicht dem Nächsten die Berichte unberührt übergab. Jeder der aufeinanderfolgenden Herausgeber fügte einiges zu diesen Berichten hinzu - Abkürzungen, Anmerkungen, Erklärungen, Übersetzungen - sie taten, was sie konnten, um die alte Sprache verständlicher für ihre eigene Zeit und die Menschen, die nach ihnen kommen werden, zu machen. Folglich besteht ein großer Teil des Buches Ether aus Moronis eigener "Betrachtung des wunderbaren Weges, in dem sich das göttliche Wort erfüllt hat". Das macht Moroni zu Ethers "Deutero-Jesaja", und dennoch ist es das Buch von Ether.37

Warum sollten wir dann nicht den gleichen Prozeß der Übermittlung mit periodischen Wiederauflagen erkennen, wenn Mr. Jones uns ihn in Jesaja aufzeigt? Das Vorhandensein von Additionen und Veränderungen disqualifiziert das Werk von Jesaja nicht mehr als Mormons "noch einmal machen der Platten Nephis die Autorenschaft Nephis widerlegt.

Die Übermittler von Jesaja, so wurde uns gesagt, "paßten die Worte des Meisters zeitgenössischen Situationen an, erweiterten sie und fügten weitere Orakel zu".38 Und das ist genau das, was die Schreiber des Buches Mormon tun, beginnend mit Nephi, der die Schriften seines Vaters abkürzt und alle Profeten und besonders Jesaja auf den neuesten Stand bringt ("...denn ich verglich alle Schriften mit uns..." (1.Nephi 19:22-23). Er erklärt, daß ohne eine radikale Neuinterpretation von seiner Seite, die Menschen nicht einmal beginnen könnten zu verstehen, worüber die Profeten sprachen: "...wenn auch die Worte Jesajas nicht klar sind für dich..." (2.Nephi 25:4). Er sagt ihnen deutlich und geschrieben in einer gewissen Redeweise, die nur die Juden verstanden (2.Nephi 25:5) und die Nephi versteht, da er ihre kulturelle und historische Grundlage kennt: "... ich selbst habe zu Jerusalem gewohnt, darum weiß ich von den Gebieten ringsum..." (2.Nephi 25:6).

Wenn der Prozeß der Übermittlung vom Bruder Jareds zu Moroni unglaublich lang erscheint, ist das ein Beweis, daß das System ein sehr altes und beständiges in der Alten Welt genauso wie in der Neuen Welt war. Es wurde gezeigt, daß das identische System, das von Jesaja benutzt wurde 200 Jahre später von Jeremia gebraucht wurde. Vor 12 Jahren zeigten wir in "The Improvement Era" auf, was Andere mit mehr Autorität bestätigten: daß im Versiegeln und Weglegen einiger der Schriftrollen vom Toten Meer bewußt dieselben Traditionen weitergeführt und dieselben Techniken genutzt wurden, in dem gleichen Bewußtsein, daß die Aufzeichnungen als ein Zeuge in späterer Zeit hervorkommen würden.39 Deshalb überlebten die Traditionen und Techniken von der Zeit Jesajas bis zum Ende der Jüdischen Nationen. Und in der anderen Richtung geht es zurück zu Zeiten lange vor Jesaja, als die Thora selbst in der Arche für den Zweck des Bereitstellens eines geschriebenen Zeugen für spätere Zeiten aufbewahrt wurde. In Israel ging die Übermittlung der heiligen Aufzeichnungen Hand in Hand mit der Übermittlung der Krone selbst, "genau wie Joash der duth gegeben wurde gemeinsam mit seiner Krone als er zum König gemacht wurde", der duth als "das Bündnis oder die Tafeln oder das Buch als etwas aufbewahrt und somit ganz offensichtlich dargebracht, um ein Zeuge zu sein" und nicht bloß als eine unfühlbare Lehre oder Tradition.40 Die Übertragung der Aufzeichnungen mit der Krone ist eine verbreitete Prozedur im Buch Mormon (Alma 37; Omni 1:11, 19-20; Moroni 10, etc.).

In der Erläuterung von Jesaja zu seinem Volk bespricht Nephi einige wichtige Punkte. Vieles der Worte Jesajas verbleibt, um erfüllt zu werden und in welcher Zeit auch immer eine Erfüllung stattfindet, seine Worte stehen als ein Zeuge, jede Erfüllung garantiert dabei die Gültigkeit der Profezeiung, deren Erfüllung noch bevorsteht (2.Nephi 25:7); deshalb sind seine Schriften von besonderem "Wert für die Menschenkinder" im allgemeinen (2.Nephi 25:8). Wir sind hier mit einem sich wiederholenden Prozeß konfrontiert - "So sind sie von Generation zu Generation... vernichtet worden", aber niemals ohne Warnung (2.Nephi 25:9). Nephi bestätigt die Zerstörung zu seiner Zeit, die von Jesaja schon lange vorhergesagt hat (2.Nephi 25:10); er sagt die Wiederherstellung, die folgen soll, voraus (2.Nephi 25:11), die nur zu einer anderen Katastrophe führt, dann "wird Jerusalem wiederum zerstört werden" (2.Nephi 25:14), um wieder gesammelt zu werden, "nach vielen Generationen" (2.Nephi 25:16)

in der gleichen Weise, in der Israel aus Ägypten gebracht wurde - denn der Exodus ist eine Fortsetzung dieser sich wiederholenden Geschichte (2.Nephi 25:20). Eine lange Reihe geschriebener Berichte gibt Zeugnis, während auch sie "von Generation zu Generation" (2.Nephi 25:22) weitergereicht werden.

Deshalb ist Nephi ein Zeuge für die Dinge, für die auch Jesaja selbst einer ist: "Und die Worte, die ich gesprochen habe, sollen als ein Zeugnis gegen euch stehen" (2.Nephi 25:28). Er schließt seine Worte denen Jesajas in einer gemeinsamen Erklärung an, "denn er hat wahrhaftig meinen Erlöser gesehen, ebenso wie ich ihn gesehen habe" (2.Nephi 11:2). Nephi, Jakob, Jesaja stehen als drei Zeugen für ihre gemeinsame Lehre - sie sind zeitgenössisch, denn alle lehren die gleiche Sache - "und alles, was den Menschen von Anfang der Welt an von Gott gegeben worden ist, weist sinnbildlich auf ihn hin" (2.Nephi 11:4).

All die Profeten lehren die gleiche Sache, und das ist der Grund, warum der fromme Jarom sagt, daß er sich nicht damit quälen braucht, irgend etwas wiederzuschreiben: "aber ich werde nicht schreiben, was ich prophezeit habe, noch was mir offenbart worden ist. Denn was könnte ich mehr schreiben, als meine Väter geschrieben haben? Denn haben sie nicht schon den Plan der Errettung offenbart?" (Jarom 1:2). Wir haben es hier mit einer Geschichte zu tun, die bereits mitgeteilt wurde, mit einer Geschichte von charakteristischen und sich wiederholenden Ereignissen, erzählt in einer formulierten Sprache von gesetzten Wendungen und Ausdrücken, die auf keine andere Zeit oder Ort beschränkt werden kann.

Als Jesus letztendlich selbst zu den Nephiten kam, wiederholte er die ganze Thematik noch einmal, empfahl die Worte Jesajas (3.Nephi 23:1), füllte die Lücken der Berichte auf (3.Nephi 23:8-13), korrigierte alle Mängel (3.Nephi 23:4, 6), aktualisierte die nephitischen Schriften (3.Nephi 24:1) und dann "die Schriften... allesamt ausgelegt hatte", als ein einziges, vereintes Werk (3.Nephi 23:14, 6). Genauso wie im Neuen Testament, als der Herr dem Jungen nach der Auferstehung erschien "er öffnete... die Schriften" für sie (Lukas 24:32). "Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muß in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Mose, bei den Profeten und in den Psalmen über mich gesagt ist. Darauf öffnete er ihnen die Augen für das Verständnis der Schrift." (Lukas 24:44, 45).

Es ist oft protestiert worden, daß ein Plan, dem bereits zugestimmt wurde und eine Geschichte, die bereits erzählt wurde, depressiver und abstoßender für das fleißige und suchende Gemüt ist als die Begeisterung der Entdeckung des Unbekannten. Aber ist eine Reise weniger interessant, weil wir eine Karte, der wir folgen, haben? Auf der anderen Seite, die Scouts, die eine Karte haben, lernen nicht nur mehr, sondern haben auch eine aufregende Zeit.

Da alle Profeten die gleiche Geschichte erzählen (2.Nephi 9:2), steht jedem Profet frei, etwas dem Geschriebenen hinzuzufügen, daß die Botschaft klar und verständlich macht. Dieses Prinzip wird durch das ganze Buch Mormon dargestellt und wirklich sehr durch die Existenz des Buches selbst - ein Buch, das die Welt geschockt hat mit seinem revolutionärem Konzept der Schrift als eine nach-oben offene Produktion, empfänglich für die Fehler des Menschen und der Korrektur zustimmend durch den Geist der Profezeiung. Aber die klassische Darstellung dieses Prinzips wird in Jesajas eigenen Schriften gefunden. 1880, so schreibt H. Wildberger, gab es kaum einen lebenden Gelehrten, der nicht glaubte, daß Jesaja die Passage (Jesaja 2:2-4) von Micha (4:1-3) nahm, da die zwei fast Wort für Wort gleich sind. Aber jetzt ist es augenscheinlich, daß beide Profeten "altertümliche rituelle Texte" zitierten.41 Jesaja wendet einfach sein prophetisches Vorrecht, seine eigene Botschaft in die inspirierten Worte seiner Vorgänger zu kleiden, wenn diese Worte in seinen Zweck passen. Die allererste Jesaja- Passage, die im Buch Mormon zitiert wird, unterscheidet sich sehr radikal, wie wir gesehen haben, von beiden, der masoretischen und der LXX- Versionen, die durch ihre eigenen Nichübereinstimmungen zeigen, daß der Originaltext verändert worden war.42 Aber das ist nicht alles, denn die zweite Ausgabe des Buches Mormon enthält eine Zufügung, die in der ersten nicht zu finden ist: aus den Wassern Judas, oder aus den Wasser der Taufe".

Parley P. Pratt schlug diesen Ausdruck vor, und sicher genehmigte Joseph Smith es, denn es steht in all den frühen Ausgaben nach der ersten. Diese zugefügten Worte sind nicht nur erlaubt - sondern notwendig. Wenn eine Übersetzung, wie Wilamowitz-Moellendorff es definierte, "eine Aussage in den eigenen Worten des Übersetzers von dem, was er denkt ist, was der Autor im Sinn hat", dann kann ganz sicher der Ausdruck über die Taufe nicht erlaubt werden. Jesaja mußte seinen Zuhörern der alten Zeit nicht sagen, daß er die Wasser der Taufe im Sinn hatte, aber es ist notwendig, es dem modernen Leser mitzuteilen - der ohne solch eine Erklärung den Punkt nicht begreifen würde - für ihn wäre die Übersetzung eine irreführende ohne diese Spezifizierung. Wo kontinuierliche Offenbarung akzeptiert ist und wo all die Profeten das gleiche Stück sprechen, bereitet diese Sache überhaupt keine Schwierigkeiten.

Wir haben zuviel Zeit mit einer Thematik verbracht, die in unserer Generation wahrscheinlich ungeklärt bleibt, aber das Reinresultat unserer kleinen Freibeuterei ist nicht ohne Rechtfertigung. Die Hinweise sind, daß ein gründliches Studium des sich schnell verändernden Jesaja-Problems das Buch Mormon in einer sehr starken Position hinterläßt. Die Datierung von entweder Teilen oder dem gesamten Deutero- Jesaja muß solange unsicher verbleiben, wie es keine Übereinstimmung zwischen den Experten über die Verwandtschaft der Teile zueinander sowie zur Natur, dem Autor oder dem Hintergrund des Gesamten gibt. Und solange wie niemand einen unwiderlegbaren Beweis produziert hat oder produziert, daß irgendwelche einzelnen Jesaja Verse, die im Buch Mormon zitiert werden, nicht vor 600 v.Chr. geschrieben sein könnten oder nicht von widerlegbaren Gelehrten verteidigt wurden als ein Produkt einer viel früheren Zeit, bleibt die chronologische Frage weiterhin offen.

Andererseits wurden beeindruckende Resultate gewonnen. Wie haben entdeckt, daß das Buch Mormon wahrlich einen Weg vorauszeigt im Proklamieren der Einheit und dem Erklären der Vielfalt der Schriften im allgemeinen und Jesaja im speziellen. Wir haben entdeckt, daß die besonderen Praktiken, angewandt in der Übertragung der inspirierten Schriften im Buch Mormon, so wohl als auch die Theorie und das Ziel hinter diesen Praktiken, die gleichen sind, die in Palästina herrschten, als Lehi dort lebte. Wir begegneten einer großartigen Tradition und prophetischen Einheit, die es für inspirierte Männer in jedem Alter möglich macht, die Schriften ihrer Vorgänger ohne das Verändern der beabsichtigten Bedeutung und ohne die früheren Rechte der Autorenschaft in irgendeiner Art und Weise zu gefährden, zu übersetzen, abzukürzen, auszudehnen, zu erklären und zu aktualisieren. Jesaja verbleibt, egal wieviel Profeten seine Worte wiederholen oder wieviel andere Profeten er wiederholt. Das Buch Mormon erklärt, wie das sein kann, und seine Erklärungen scheinen die Lösung für das Jesaja- Problem zu sein, zu dem die heutigen Gelehrten sich bewegen.43

11 Georg Fohrer, "Zehn Jahre Literatur zur alttestamentlichen Prophetie (1951-1960), "Theologische Rundschau 28 (1963): 1-75, 243. Diese Untersuchung ist ein erschöpfender Bericht der Literatur über Jesaja zwischen 1953 und 1963.

12 J.Eaton, "The Origin of the Book of Isaiah," VT 9 (1959): 138-39.

"Je mehr die Autorschaft des Buches Jesajas erforscht wurde, um so mehr schien es diese Frage damit zu komplizieren." Letztendlich "blieben dort sehr wenige Langpassagen von unangefochtener Autorschaft zurück.... Es scheint, daß das vollständige Buch besser beschrieben wurde als eine Anthologie der Arbeit vieler Schriftsteller, ... eine verwirrende Mischung von größeren und kleineren Fragmenten vieler Quellen."

13 Der Prozeß ist in der letzten großen Prüfung des Problems beschrieben worden, Otto Eissfeldt, Einleitung in das Alte Testament, 3. ed.(Tübingen: Mohr, 1964), 408-12. Für die englische Übersetzung, zu sehen in Otto Eissfeldt, The Old Testament, An Introduction, trans. by Peter R. Ackroyd (New York: Harper, 1976), 304-7.

14 ebd., 460; Englisch 341-42.

15 ebd., 413; engl. 307-8.

16 ebd., 408; engl. 304.

17 J.A.Soggin, "Geschichte, Historie und Heilsgeschichte im Alten Testament," TL 89 (!964): 724.

18 ebd., 723

19 Eissfeldt, Einleitung in das Alte Testament, 420; engl.312-13.

20 ebd., 416, 424; engl., 310-11, 315-16; 339. 457

21 ebd., 431-32, engl., 317.

22 ebd., 447-55, engl., 332-38.

23 ebd., 461, 466; engl., 342-43, 346.

24 ebd., 464-65: engl., 344-45.

25 ebd., 421; engl., 313-14.

26 ebd., 447; engl., 332-33.

27 Eine der meistgebrauchtesten Sammlungen von Texten dieses Themas ist die des August von Gall, Basileia tou Theou (Heidelberg:Winter, 1926).

Für eine mehr jüngere Überprüfung, zu sehen in Hugh W.Nibley, "The Expanding Gospel," BYU Studies 7 (1966): 3-27.

28 Eissfeldt, Einleitung in das Alte Testament, 408; engl. 304.

29 "Das ist die programmatische Einführung, die alle Hauptthemen aufzeigt, welche das Behandeln und die Ausbreitung der Orakel Jesajas dominieren möchte." Douglas Jones, "The Traditio of the Oracles of Isaiah of Jerusalem," ZAW 67 (1955): 238. L.G.Rignell hat so diskutiert, daß das Kap.1 definitv älter als der Rest Jesajas und damit ein klarer Zusatz ist; zu sehen in Fohrer, "Zehn Jahre Literatur zu alttestamentlichen Prophetie," 68.

30 Eaton, "The Origin of the Book of Isaiah," 138-41, 149.

31 Eissfeldt, Einleitung in das Alte Testament, 466; engl., 346.

32 Jones, "The Traditio of the Oracles of Isaiah in Jerusalem," 227-28.

33 ebd., 228. Die drei Zeugen waren Uriah, Zechariah und Jesaja selbst; ebd., 231. cf. Jesaja 8:2

34 ebd., 230-31, 237.

35 ebd., 228-29, 236. Jesaja 30:8 ist ein anderer "bleibender Bericht von Jesajas Orakeln, der als ein Zeugnis für seinen Plan steht, der vor Zeiten ausgesprochen wurde.

36 ebd., 245.

37 Fohrer, "Zehn Jahre Literatur zur alttestamentlichen Prophetie," 64-65,

38 Jones, "Tradition of the Oracles," 227, 240-44

Fohrer, s.o., 73, 240.

39 Hugh Nibley, "New Approach to the Book of Mormon Study," IE 57: 89

40 Jones, "Traditio of the Oracles", 234

41 Hans Wildberger, "Die Völkerwallfahrt zum Zion" VT 7: 65-67

42 ebd. SS.115-17.

43 Eine vollständige Betrachtung von C.Lindhagen (1953/4) beschreibt die gegenwärtigen skandinavischen Jesaja- Studien als eine Fortsetzung (1) einer mehr konservativen und weniger willkürlichen Behandlung des Textes; (2) einer Tendenz, den Streit über das beizulegen, was als Konfliktideen in Jesaja erschien; z.B. kann der Leidende Diener für eine Reihe von verschiedenen Personen und Gruppen stehen; und (3) zunehmendes Erkennen des Einflusses auf die Tempelverordnungen in Jesajas Lehren; Fohrer, "Zehn Jahre Literatur zur alttestamentlichen Prophetie", 243.

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